LaWa*
Unser Ziel
Nach dem Hochwasser im September 2011 gründeten 8 Geltinger Bürger die Interessengemeinschaft für Land-Gewässer und Hochwasserschutz Gelting und Umgebung 2011 e.V.
Die Interessengemeinschaft verfolgt mit Nachdruck das Ziel, einen nachhaltigen Hochwasserschutz unter Ausschöpfung aller möglichen Fördermittel und zum Wohle aller Geltinger Bürger zu realisieren, zukunftsweisend, umweltbewusst, kostenbewusst, naturnah und nachhaltig!
Der Verein hat inzwischen Gemeinnützigkeit erlangt und ist ab 2017 berechtigt, Spendenbescheinigungen zu erstellen.
Spenden erleichtern der IG, die satzungsgemäßen Aktivitäten umzusetzen.
Unterstützung bekommt die Interessengemeinschaft vom Landes- und Ortsverband des NABU, den Natur-Freunden Deutschland aber auch von öffentlich bestellten Arbeitsgruppen.
Diese Arbeitsgruppen sind eigens eingerichtet worden um Fördermittel über die EU-Wasserrahmenrichtlinie[1] einzufordern zu können.
In zahlreichen Gesprächen wurde erreicht, dass die IG LaWa auch auf der politischen Bühne in Kiel Gehör fand.
Die dörfliche, unterdimensionierte 1100ter Verrohrung (geplant war ein 1400ter Rohr) erfolgte bereits vor über 50 Jahren. Die Nutzungsdauer dieser Schwerlastrohre wird mit 40-50 Jahre benannt.
Diese Zeit ist bereits überschritten. Folglich muss Vorsorge getroffen werden um im Bedarfsfall für eine aufwendige Sanierung (Kostenschätzung heute etwa 1 Million €) entsprechende Gelder bereitstellen zu können.
Aufgrund des Klimawandels nehmen Starkregenereignisse nachweislich zu.
Ein offenes Fließgewässer, östlich um Gelting verlaufend, bringt Sicherheit und ist zudem ein Gewinn für die Natur.
Oberflächenwasser sollte frei abfließen können!
Mit Umsetzung dieser Planung, die der Vorgabe der EU-Wasserrahmenrichtlinie entspricht, soll erreicht werden, dass über 20 ha bisher landwirtschaftlich genutzte Flächen im Gebiet der Bromoy von intensiver in extensive Nutzung übergehen. Dieser Fläche käme außerdem eine Art Brückenfunktion für Pflanzen und Tiere zwischen dem Landschaftsschutzgebiet „Geltinger Birk“ und weiteren fördeeinwärts liegenden Gebieten zu.
Es entstünde eine für den Tourismus bedeutsame Aufwertung um die Gebiete Nordschau und Geltinger Noor.
Außerdem ist diese Maßnahme ein wichtiger, zukunftsweisender, aber auch erforderlicher Schritt, um den Eintrag von Nitrat/Phosphat und Pestiziden in unsere Gewässer zu verringern.
Sauberes Wasser ist ein hohes Gut und wir alle sind gefordert Sorge und Verantwortung dafür zu tragen, dass die nachfolgende Generation ein unbelastetes Erbe übernimmt!
Für jegliche Unterstützung ist die IG LaWa Gelting dankbar und freut sich über weitere Mitglieder.

 
 
[1] Mit Einführung der Wasserrahmrichtlinie wurde europaweit angestrebt, alle vorhanden Flüsse, Seen, Grundwasser und Küstengewässer bis 2015 in einen qualitativ "guten Zustand" zu überführen.


 

Durch die von uns angestrebte Lösung einer offenen Umgehung würde das Wasser zügig in Richtung Ostsee ablaufen.
Das könnte zum Beispiel so aussehen! (
Beispiel: Der Mühlenbach bei Roikier-Friedrichstal)

 

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