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Die Ausgangssituation
Die Ausgangssituation und deren Folgen    
            

Der Durchmesser unserer Entwässerungsleitung in der Ortslage Norderholm ist mit 1100 cm= 0,95m² zu gering, gefordert waren 1400 cm = 1,54m².                                            
Folge: Rückstau zwischen Stenderuper Straße, dem Süderholm und der Nordstraße.
 
Das anfallende Oberflächenwasser vom Schloss und dessen landwirtschaftlichen Flächen läuft Richtung Geltinger Au (Gärtnerei Tischler), praktisch gegen die gewünschte Fließrichtung unter der B199  hindurch, um danach  zusammen mit dem anfallenden Oberflächenwasser aus dem Einzugsgebiet südlich der B199(ca. 1000 ha) durch die unterdimensionierte Entwässerungsleitung (s.o.) Richtung Ostsee zu fließen.                                                 
Folge: Es staut oberhalb Geltings und flutet den Süderholm.

 
Die Ankunft des Oberflächenwassers in der Geltinger Ortslage aus dem gesamten Einzugsgebiet (ca. 1000 ha) dauerte vor 30-40 Jahren etwa 3-4 Tage.Heute lediglich 4-6 Stunden!*
Künftige Niederschlagsmengen sind nicht kalkulierbar.

Der Durchlass inkl. Klappen in Grahlenstein wurde in den 70er Jahren um über 1,0 m zu tief eingebaut. Es entsteht ein Rückstau. Dadurch kann sich im sogenannten „Suez“ Richtung Ostsee kein optimaler Schub entwickeln.                                                                 
Folge: Das Wasser aus dem Suez läuft in die Bromoy (angrenzende Wiese) und muss von dort in die Ostsee gepumpt werden.

  
 
FAZIT:    
Mit hohen Erwartungen sehen wir einer Lösung im Sinne der europäischen Wasserrichtlinien entgegen.
Die Fehler der Vergangenheit beim Bau der dörflichen Verrohrung, als auch beim Bau des Schöpfwerks in Grahlenstein dürfen sich nicht wiederholen!

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*Ursachen hierfür sind zum Beispiel Monokulturanbau, Bodenverdichtung, Beseitigung von natürlichen Stauräumen innerhalb der landwirtschaftlich genutzten Flächen.


Übersicht

Von Nord nach Süd: Grahlenstein, Bromoy, Suez, Schloss, Gärtnerei